Johanna Lehnung entdeckte schon früh ihre Leidenschaft für den Wintersport und wurde am Stützpunkt Altenberg zur Biathletin ausgebildet. Neben ihrer sportlichen Karriere ist sie als Sportpolizistin aktiv und absolvierte ihre Ausbildung bei der Bundespolizei, ehe sie anschließend zum Stützpunkt am Notschrei wechselte, um dort neue Impulse für ihre sportliche Entwicklung zu sammeln.
Bereits in jungen Jahren zeigte Johanna ihr außergewöhnliches Talent: Im Juli 2022 krönte sie sich in Seiffen zur Deutschen Jugendmeisterin im Rollski-Bergsprint (Klassisch) in der Altersklasse 17/18 und gewann zudem Gold bei der Skating-Sachsenmeisterschaft.
In der Saison 2024/25 sicherte sich Johanna den Gesamtsieg im Deutschlandpokal der Juniorinnen – ein Erfolg, den sie trotz eines fünften Platzes im Sprint beim Alpencup am Arber eindrucksvoll untermauerte.
Ihr bisher größter Karrieremoment folgte im März 2026 bei den Junioren- und Jugendweltmeisterschaften am Arber: Als Startläuferin der deutschen Frauenstaffel lieferte sie als beste deutsche Schützin einen entscheidenden Beitrag zum Sieg. Das deutsche Quartett – bestehend aus Johanna Lehnung, Melina Gaupp, Leni Marie Dietersberger und Sydney Wüstling – setzte sich mit knapp 3,7 Sekunden Vorsprung vor Frankreich durch und holte die Goldmedaille. Im Mai 2026 wurde Johanna aufgrund ihrer starken Leistungen für den Perspektivkader der Deutschen Nationalmannschaft nominiert – ein weiterer Meilenstein auf dem Weg in die Weltspitze.
2026: Staffelgold Juniorenweltmeristerschaften am Arber
Sponsoren:
E.Infra, Robotron
Ski: Fischer Schuhe: Fischer Stöcke: Swix Brille: Oakley Handschuhe: Roeckl