Fabian Rießle
Verein: SZ Breitnau
Geburtstag: 18.12.1990
Beruf: Sportsoldat
Größe: 172cm
Gewicht: 62kg

Fabian versuchte sich zunächst in vielen Sportarten: als Mountainbiker, Langläufer und im Waldlauf. Durch seinen Bruder kam er zum Skispringen, ehe er mit neun Jahren zur Kombination wechselte.

Im letzten Schülercup-Jahr gelang Fabian dort der Durchbruch und er beendete seine durchaus erfolgversprechende Karriere als Radfahrer. 2008 wechselte er an das Skiinternat Furtwangen und machte dort 2010 Abitur.

2012 beendete Fabian seine erste komplette Weltcupsaison mit zwei Podestplätzen. 2014 brachte er olympisches Silber und Bronze aus Sotschi mit. Als Teil der Gold-Staffel von Falun und als Gesamtweltcup-Vierter gab es auch im Winter 2014/15 Grund zum Feiern. Die Saison 2015/16 schloss er als Dritter des Gesamtweltcups ab, nach Einzel-Siegen in Lillehammer, Chaux-Neuve und Lahti.

Am Ende der Saison 2016/17 verlor Fabian im letzten Weltcuprennen in Schonach den dritten Gesamtrang an den Japaner Akito Watabe - nach einem Sturz beim letzten Wertungssprung der Saison, der Fabian weit nach unten getragen hatte, und nach einem bemerkenswerten aber vergeblichen Kampf im abschließenden Langlaufrennen. Hut ab: Fabian hat Sportsgeist und einen selten starken Willen!

Die Weltcupsaison 2017/18 beendete Fabian als Gesamtdritter. Bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang gewann er Gold mit dem Team (HS 140, 4x5 km) sowie Silber im Einzel (HS 140). Es sind Rießles Olympiamedaillen Nummer drei und vier.

Bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld (AUT) 2019 fügte er seiner Sammlung zwei weitere Medaillen hinzu: Gemeinsam mit Eric Frenzel gewann Fabian Gold im Team-Sprint, knapp eine Woche später folgte Silber mit dem Team.

Platz fünf im Gesamtweltcup (Saison 2019/20) ist ein erneut starkes Ergebnis - für Ausnahmekönner Rießle bedeutete es trotzdem das "zweitschlechteste" Ergebnis der letzten sechs Saisonen. Nach einem Grand-Prix-Sieg in Tschagguns im September 2019 blieb Rießle ein weiterer Weltcupsieg während der Wintersaison verwehrt: drei Mal schaffte er ein Einzelpodest, zuletzt als Zweiter des letzten Saisonrennens in Oslo. Bei 17 Einzelstarts der Saison 2019/20 erreichte Fabian zwölf Top-10-Plätze, in Teamwettbewerben sprangen zwei weitere zweite Plätze heraus.

Bei nun 159 Einzelweltcupstarts stand "Rio" 48 Mal auf dem Podest (9 Siege, Stand April 2020).

Verletzungen:
2006 - Bruch Knöchel li., OP, 8 Wo. Pause
2012 - Oberarmbruch rechts

Hobbys:
Sport allgemein, Freunde treffen

Blick ins Familienalbum:

Bruder Philipp ist sechs Jahre älter, war ebenfalls Kombinierer und ist heute Trainer. Bruder Benjamin ist vier Jahre älter. Die sechs Jahre jüngere Schwester ist Biathletin.


Erste WC-Platzierung: 2009 Schonach 36.
Erste WC-Top-10: 2011 Lillehammer 8.
Erster WC-Sieg: 2015 Lillehammer
WC-Siege: 9 (Einzel) plus 6 (Team, Teamsprint)

Gesamt-WC
2020: 5.
2019: 8.
2018: 3.
2017: 4.
2016: 3.
2015: 4.
2014: 18.

WM 2019 Seefeld (AUT) 1 Team Sprint (HS 130)
WM 2019 Seefeld (AUT) 2 Team (HS 109)
OWS 2018 Pyeongchang (KOR) 1 Team (HS 140)
OWS 2018 Pyeongchang (KOR) 2 Gundersen (HS 140)
OWS 2014 Sotschi (RUS) 2 Team (HS140)
OWS 2014 Sotschi (RUS) 3 Gundersen (HS140)
WM 2017 Lahti (FIN) 1 Team (HS100)
WM 2015 Falun (SWE) 1 Team (HS100)

Sponsoren: Toto-Lotto
Ski: Atomic
Schuhe: Atomic
Stöcke: One Way
Brille: Uvex
Handschuhe: Roeckl



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