Manuel Schmid
Verein: SC Fischen
Geburtstag: 09.02.1993
Beruf: Sportsoldat
Größe: 175cm
Gewicht: 75kg

Nach der Förderung im heimischen Skiclub, dem SC Fischen, qualifizierte sich Manuel über den Landeskader für die Mannschaft des Deutschen Skiverbandes. Im Oktober 2013 verletzte er sich beim Training in Sölden an der Patellasehne und musste zwei Jahre pausieren. Im Winter 2015/16 stieg der Allgäuer Speedfahrer wieder in das Renngeschehen ein.

Im Winter 2016/17 konnte Manuel an sein Leistungsniveau vor der Verletzung anknüpfen und sich im Europacup einen Fixplatz für den Weltcup erfahren.

2017/18 wechselte der Sportsoldat zwischen Europacup und Weltcup. In Gröden setzte er mit Platz 16 in seiner ersten Weltcup-Abfahrt ein Ausrufezeichen und unterstrich sein großes Potenzial. Auch auf der Lauberhorn-Abfahrt in Wengen gelang es ihm, Weltcuppunkte zu sammeln. Am Ende des Winters sicherte er sich hinter Josef Ferstl den nationalen Vizemeistertitel im Super-G und wurde Dritter der Deutschen Meisterschaften in der Abfahrt.

In seiner ersten kompletten Weltcupsaison konnte Manuel 2018/19 in fünf Rennen punkten. Mit Rang 18 in Wengen zeigte er dabei seine beste Leistung. Auch in den Abfahrten von Gröden und Bormio fuhr er mit Platz 20 und 21 in die Punkte, ebenso wie im Super-G von Kvitfjell.

Bei seinen ersten Weltmeisterschaften startete der Fischinger in Are nach einer Schuhrandprellung, die er sich bei seinem Sturz in Kitzbühel zugezogen hatte, noch gehandicapt. In der Abfahrt landete er auf Platz 32.

Bereits früh im Winter 2019/20 musste Manuel eine Zwangspause einlegen: Der Abfahrer hatte sich Mitte Dezember in Vorbereitung auf die Speed-Rennen von Gröden beim Riesenslalomtraining einen Bruch des zweiten Mittelhandknochens der rechten Hand zugezogen.

Nach der erfolgreichen Operation war Manuel einige Wochen zum Nichtstun verdammt. Umso eindrucksvoller meldete er sich mit Platz 13 beim Lauberhornrennen in Wengen zurück. Bei seinem Heimrennen in Garmisch-Partenkirchen konnte er mit Platz 24 erneut Weltcuppunkte sammeln, ehe er nach den Rennen in Saalbach die Saison aufgrund seiner Handverletzung frühzeitig beenden musste.

Insgesamt dreimal konnte Alex in der Saison 2020/2021 Weltcuppunkte sammeln. Sein bestes Resultat erzielte der Allgäuer mit Rang 21 beim Abfahrtslassiker von Bormio. Auf der WM-Strecke von 2023 in Saalbach-Hinterglemm wurde er 27ster im Super-G und auf auf der Kandahar in Garmisch-Partenkirchen raste Manuel auf Platz 29. Bei den nationalen Meisterschaften an selber Stelle landete Manuel in Super-G und Abfahrt als Dritter auf dem Podest.

Verletzungen:
2013 - Patellasehnenriss links
2019 - Bruch des zweiten Mittelhandknochens, rechts

Hobbys:
Radeln, Klettern, Fußball

Blick ins Familienalbum:

Mutter Carola, selbst ehemalige Weltcup-Starterin, hat Manuel und seinem jüngeren Bruder Alex den Spaß am Skifahren vermittelt.


Erste WC-Platzierung: 2017 Gröden 16. AF
Bisher beste WC-Platzierung: 2017 Gröden 16. AF

 

WM 2019 Are 31 AF
WM 2019 Are 0 SG
JWM 2012 Roccaraso 5 AF
JWM 2011 Crans Montana 6 SG

Sponsoren: Kleinwalsertal Bergbahn (Kopf)
Ski: Rossignol
Schuhe: Lange
Stöcke: Leki
Brille: Uvex



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